Mittwoch, 29. April 2009

Feldsberg - Valtice - Südmähren

Heute ist ein verregneter Nachmittag, genau die richtige Zeit, um in alten Schriften zu blättern. Weil ich im Kochbuch meiner Urgroßmutter aus Feldsberg schmökerte, denke ich auch den letzten Besuch in der Stadt meiner Vorfahren - der Bruder meiner Urgroßmutter war dort Bürgermeister und die meisten Männer der Familie standen im Dienste des Fürsten Lichtenstein, der dort eine schöne Residenz hatte.









Besuch beim Fürsten nur mit Patscherln!








Die Stadt gehörte zu Niederösterreich, die Bürgerhäuser sind noch aus der Zeit, als meine Vorfahren dort lebten, auch "unser" Haus steht noch dort.

Montag, 6. April 2009

Spinnerin am Kreuz.. mehr


Diese gotische Lichtsäule steht am Rande der Wiener Triester Strasse und wurde 1375 als reichlich gegliederter Tabernakelpfeiler erbaut, bald darauf von den Heerscharen des Hunyadi Janos zerstört, 1452 vom Dombaumeister von St, Stephan, hans Puchsbaum, erneuert und wiederum durch ungarische Hand ( Bocskai Istvan), der an der Seite der Hajducken den Aufstand gegen die Habsburger führte, beschädigt.
Die Säule soll zur Gänze aus Mannersdorfer Sandstein bestehen - der saure Regen macht diesen schwarz - deswegen ist das Original restaurierungsbedürftig und wir können nur eine Kopie bewundern.
Um den Namen "Spinnerin am Kreuz" rankt sich eine schöne Wiener Sage, nach der eine junge Frau jahrelang spinnend zu Füssen eines Holzkreuzes saß, bis ihr Mann vom Kreuzzug zurückkehrte!